Wie dünge ich mein Aquarium
Wie dünge ich mein Aquarium mit C&P Aquaplants Dünger? Das Umstellen; Düngeanleitung
Für die Düngung im Aquarium ist es wichtig einige Grundregeln zu beachten.
In einem Becken mit Pflanzen gibt es Verhältnisse, die einzustellen sind.
Das Verhältnis zwischen Nitrat und Phosphat von ca. 16:1
(Bsp. Nitratwert : 16 = Phosphatwert 16 mg NO3 : 16 = 1,0 mg PO4)
Das Verhältnis zwischen Kalium: Magnesium: Calcium 0,5 : 1 : 2-4
Das bedeutet: Kalium sollte im Wasser immer weniger als Magnesium sein.
Bsp. 5 mg K : 10 mg Mg : 20-40 mg Ca
Wir empfehlen von Anfang an, ein stabiles Nährstoff Niveau einzustellen, damit die Pflanzen optimal versorgt werden und keine Mangelerscheinungen zeigen. Das Niveau sollte möglichst stabil gehalten werden. Das heißt: der Nitratwert darf zwischen 16-25 mg schwanken und muss nicht zwingend
gleichbleibend sein. Das gilt auch für den Phosphatwert im Verhältnis zum Nitratwert. In der Einfahrphase ist der Nährstoffverbrauch geringer und steigert sich mit dem stetigen Wachstum der Pflanzen. Auch die Bestückung des Filters ist ausschlaggebend für den Nährstoffverbrauch.
Bewährt hat sich:
Nitratwert zwischen 20-30 mg
Phosphatwert zwischen 1,0-1,5 mg
Kaliumwert zwischen 5-10 mg (kann in Abhängigkeit der KH auch höher sein)
Magnesium zwischen 7-30 mg (kann in Abhängigkeit der GH auch höher sein)
Eisenwert zwischen 0,05-0,3 mg (Eisen sollte täglich gedüngt werden und ist ausreichend in unserem Komplex A&B vorhanden, somit entfällt eine separate Eisendüngung).
Die Wasserwerte sind je nach Region, und Art des Wassers (Osmosewasser, Leitungswasser) sehr unterschiedlich.
Bei Leitungswasser ist der Nitrat, Phosphat, und Silikatwert regional stark Saison abhängig.
Das Betreiben eines Beckens mit Wasser aus Entkalkungsanlagen (Ionenaustauscher) ist nicht zu empfehlen. (enthält sehr viel Natrium, welches das Wachstum blockiert)
Daher ist es zwingend erforderlich die unterschiedlichen Werte zu ermitteln.
Ausreichend sind ein Test für Nitrat (NO3), Phosphat (P04), Kalium (K),
Magnesium (Mg), Eisen (Fe) sowie Gesamthärte (GH) und Karbonathärte (KH), bei Leitungswasser Silikat (SiO2).
Sind alle Werte ermittelt, werden Nitrat, Phosphat und Magnesium einzeln mit dem
Nitratdünger, Phosphatdünger und Magnesiumdünger auf die o.g. Zielwerte
nach jedem Wasserwechsel aufgedüngt.
Je nach Region ist der Kaliumwert im Leitungswasser sehr gering (weniger als 5 mg). Wir empfehlen daher mit unserem Kaliumdünger den Wert auf ca. 5 mg aufzudüngen.
Bei Verwendung von Osmosewasser in Kombination mit Aufhärtesalzen, ist der Kaliumwert und der Magnesiumwert zu ermitteln und der Magnesiumwert gegenüber dem Kaliumwert zu erhöhen.
Bei der Benutzung unseres Aufhärtesalz (KH/GH+) entfällt das Messen der Werte für Magnesium und Kalium. Das Verhältnis haben wir schon eingestellt. Eine Stichprobenartige Kontrollmessung alle 3-4 Wochen des Kalium- und Magnesiumwertes, aufgrund aufhärtender Gesteine und Einsatz des Bodendüngers, empfehlen wir. Evtl. muss das Kalium Magnesium Verhältnis korrigiert werden.
Das Aquarium auf einen Nitratwert von 20 mg aufdüngen und Phosphat auf 1,25 mg. Bei Leitungswasser, ist meistens der Magnesiumwert zu korrigieren.
Bsp.: 20 mg Nitrat und 1,25 mg Phosphat (Verhältnis 16:1) der Nitratwert darf innerhalb eines Wasserwechselzyklus zwischen 20 mg - 30 mg schwanken,
der Phosphatwert zwischen 1,0 mg - 2 mg (das Verhältnis ist eine Orientierung, jedoch nicht zwingend nötig).
10 mg Kalium = 20 mg Magnesium (Verhältnis 0,5 : 1), der Magnesiumwert muss immer höher als Kalium sein. Es reicht, wenn Mg etwas höher als Kalium ist jedoch maximal das Doppelte.
Täglich düngen mit den Komplexdünger A und B jeweils 1ml auf 50 Liter Beckeninhalt. Der Komplexdünger wird 7 Tage die Woche durchgehend zur Lichtphase beginnend gedüngt.
Hinweis: Wir empfehlen mit der halben Dosierung 0,5ml von Komplex A&B zu beginnen. In den ersten 2-3 Wochen ist eine regelmäßige Messung und Justierung der Düngung notwendig.
Das bedeutet: In diesem Zeitraum möglichst täglich messen und gegebenenfalls die Werte für Nitrat, Phosphat und Magnesium nachdüngen. Der Phosphat Verbrauch ist zu Beginn der Düngung (auch in der Einfahrphase des Beckens) relativ hoch. Das ist normal!
Wir empfehlen von Anfang an, unseren Bodendünger im Radius von jeweils ca. 15 cm im Kies, Sand, oder verbrauchtem Soil zu stecken. Eventuell ist die tägliche Dosierung des Komplexdünger A&B etwas zu reduzieren.
Durch Zugabe vom Bodendünger kann der Nitrat-, Phosphat- und Kaliumwert in den ersten 2-3 Wochen leicht ansteigen. Das kann durch regelmäßiges Bestimmen der Wasserwerte festgestellt werden. Evtl. ist eine Reduzierung des Komplexdüngers nötig.
Moderne Lichtsysteme bieten den
Pflanzen heutzutage reichlich Nährstoffe, in Form von Strahlung, die unser menschliches Auge zum Teil auch nicht sehen kann. Bewährt haben sich daher Beleuchtungszeiten von 6 bis 8 Stunden (inkl. Sonnenauf- und Untergang), bei einer Intensität von maximal 70-90 % der Lampenleistung.
Hinweis:
bereits vorhandene geschädigte Pflanzen werden sich nicht vollständig regenerieren. Die meisten Blätter bleiben so. Bitte orientieren Sie sich immer am neuen Austrieb!
Wie dünge ich mein Aquarium mit C&P Aquaplants Dünger? Das Umstellen; Düngeanleitung
Bei Iwagumi und Aufsitzerbecken empfehlen wir ein Drittel, oder ein Viertel der Dosierung von Komplex A+B
Bsp. 0,3ml pro 50L
Bsp. 0,2ml pro 50 L
Bei Garden Style oder Dutch Style Becken empfehlen wir die volle Dosierung von Komplex A+B
Bsp. 1,0ml pro 50L